Gemeinde Markersdorf erhält zu Teilen VDSL2

aus der SZ vom 24.02.2018 mit Geschichte
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Gestern noch beim Bürgermeister vorgesprochen.

Am gestrigen Freitag, dem 23.02.2018,

war ich früh morgens noch im Gemeindamt - aber der Reihe nach. Mehrere Anfragen hatte meine Person per Email an die Gemeindeverwaltung gesendet. Jedoch kam irgendwie nie eine Antwort. Daraufhin dachte er so, hmm, kann doch nicht sein. So etwas Ignorantes kommt eher selten vor. Abends bei Bier und Webseiten-Überarbeitung einen Plan gemacht. Bevor also meine warmen Brötchen beim Lindenhof abzuholen waren, könnte man eigentlich gleich beim Gemeindeamt vorfahren und da mal nachhaken. Der Wind stand günstig. Da brauchste dann ja auch nicht lang überlegen - 10min später im Gemeindeamt angekommen. Sofort ins Sekretariat, da im Gemeindeamt, der Bürgermeister spricht gern von Rathaus, immer irgendwie alle Türen offen stehen - was sagt der Heizer eigentlich dazu? Jedenfalls die Treppe da rauf und in irgendeinem Zimmer bemerkte ich aus dem Winkel heraus eine männliche Person. Schnap über die Schwelle - steht man im Sekretariat. Hier eine junge Dame die, nach Erklärung, nun nach dem Emailverkehr suchte und fündig wurde. Der Bürgermeister Knack muß meine Stimme gehört haben und baute sich mit einem mal im Türrahmen auf, so das mir der Weg nach außen versperrt wurde. Vom Wuchs her ist Herr Knack nun nicht klein.

Ab hier erklärte er mir mit einem bestimmenden Ausdruck, dass ich - ..sowieso überhaupt keine Ahnung habe. Damit die E-Mail Kommunikation mit mir auf seine Weisung eingestellt ist, hätte er auch so mitgeteilt...dem war nicht so.

Kontakt mit Bürgermeister untersagt
Absage von Herr Knack

Für mich liest sich das anders. Wusste aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht das Herr Knack sehr hierarchisch an die Sache rangeht. Wenn Herr Knack also eine Kommunikation aufgibt, *Merke schließt das seine "Untergebenen" ein. Das kommt mir von der Bundeswehr noch dunkel bekannt vor - die mußten sich mit mir im übrigen auch abfinden und wollten verlängern. Mittlerweile wurde ihm wohl klar, dass er mit Provokationen auf einen gut gelaunten Mann mittleren Alters knallt - der Türrahmen wurde wieder frei und so wurde das Fenster zur Flucht offen... ab an die frische Luft! Das wäre geklärt.

Das zur Vorgeschichte, die Brötchen beim Lindenhof gab es an diesem Tag nicht Ofen frisch! Macht doch bitte eine Brötchenklappe? Für heut macht er dann auch zu und zieht morgen den Artikel der SZ ran.

"Schnelle Internetverbindungen sind nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken, egal, ob privat oder geschäftlich"

Zitat SZ von Bürgermeister Thomas Knack
25.02.2018

1800 Haushalte sollen noch in diesem Jahr an das Telekom Glasfasernetz angeschloßen werden

Seltsam wie das Leben manchmal so spielt. Mit der Seite sind wir seit dem 13.02.2018 online. Zuvor hatte ich mich ja versucht per Email zu informieren. Das wurde auch hier dokumentiert. Fakt ist also das Thomas Knack hofft das die Telekom widerrum zu ihrer Zusage steht.

In dem Artikel wird auch von "Standortvorteil" für die Gemeinde Markersdorf gesprochen. Das man aber die Zukunft im Grunde schon verschlafen hat, davon steht in dem Artikel leider nichts. Die glücklichen Ortsteile sind nach dieser Information Deutsch-Paulsdorf, Gersdorf, Jauernick-Buschbach und Markersdorf. Dennoch werde ich aus dem Artikel der SZ nicht wirklich schlau. Man schreibt, das in den nächsten Monaten Kupferkabel durch Glasfaser ersetzt und weitere 16 Verteilerkästen aufgebaut würden. Jedoch am Ende nur Bandbreiten von 100Mbit zur Verfügung ständen. Diese 100mbit VDSL habe ich seit einem Jahr in Kunnerwitz aktiv. Entweder der Bürgermeister, die Telekom oder die Sächsische Zeitung wollen einen hier nach meinem Empfinden täuschen. Glasfaseranbindungen gehen hoch bis 500mbit. Derzeit buchbar in Deutschland. Von daher kann einem es schon befremdlich vorkommen das man bei max. 100mbit von Glasfaseranbindung spricht. Genauso wie die Sächsiche Zeitung eine falsche Darstellung der NetCommunity/Saxnetcom Internetanschlüsse beschreibt. Es ist schlicht falsch das Saxnetcom Internetanschlüsse in Pfaffendorf per Kabel anbietet. Richtig, liebe Anja Gail, wäre das in Pfaffendorf und da denke ich auch für die anderen Ortsteile wie Friedersdorf oder Holtendorf, kann aber nur für Pfaffendorf sprechen, keine 100mbit angeboten werden. Das schon gar nicht über Kabel! Es ist immernoch richtig schlechter Richtfunk und wenig professionell. Aber meine Wenigkeit hat ja laut Knack "überhaupt keine Ahnung". So sieht mein VDSL Anschluß aus.

Vectoring Telekom VDSL Anschluß in Kunnerwitz
Vectoring ist kein FTTH

Die anderen Ortsteile Friedersdorf, Holtendorf und Pfaffendorf wurden durch den Klüngel des Bürgermeisters an Saxnetcom verkauft. Bei der unprofesionalität werde ich da keine Kunde mehr! Und das Herr Knack hat mit Ihrer "sowas von gar keiner Ahnung zu tun".

Täuschen Sie nicht die Bürger*innen sondern lassen auf Ihre Sprüche auch Taten folgen!

25.02.2018, OT Pfaffendorf

Klose,M.

Vor