einem geschenktem Gaul, guckt man nicht ins Maul

aus dem Rathaus, wegen Telekom nicht erschienen
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Regionalleiter der Telekom sagt öffentlichen Termin im Rathaus ab. OMG!

Anfangs im April stand in der Sächsischen Zeitung ein kleiner Aufruf, dass der Telekom Regionalleiter sich den Fragen der Gemeinde stellen würde. Der Termin war irgendwann im April angesetzt. Mich hatte das ganze interessiert, also hatte ich mir den Termin gemerkt und entschloss da mal aufkreuzen zu wollen. Das ganze hat dann auch im Gemeindesaal des Gemeindeamtes stattgefunden, allerdings verbunden mit einer Gemeinderats Versammlung. Bisweilen war mir nicht bekannt wie viele Gemeindemitglieder da an einem Tisch sitzen.

Im Gemeinderaum, der wohl für Präsentationen und Sitzungen genutzt wird, stehen mehrere Tische in einem Viereck aneinander, darum Stühle für die Mitglieder des Rates. Der Bürgermeister sitzt an der Stirnseite, alle anderen Personen sind außen vor und müssen einen der wenigen Stühle ergattern die außerhalb des Vierecks aufgestellt waren. Man kann wohl jeder Gemeinderatsitzung als Gast beiwohnen. In der Mitte der hinteren Plätze noch ein Tisch mit Getränken (Wasser und Limonade, alles aus Plastikflaschen). Der Raum füllte sich, die Gemeinderatsmitglieder nahmen augenscheinlich an Ihren gewohnten PLätzen platz. Ein einziges Ratsmitglied war so freundlich und begrüßte die anwesenden Gäste an diesem Tag per Handschlag, was mir bei der überheblichkeit aller anderen Ratsmitglieder positiv auffiel.

Das ganze fand dann an einem schönen Abend gegen 18:30 Uhr statt. Einige Ratsmitglieder waren schon informiert und feigsten dem Nachbarn zu das der Regionalleiter der Telekom an diesem Tage nicht erscheinen wird, dass ganze untermauerte man mit Sprüchen "wenn man so arbeiten würde wie die Telekom würde nichts". Wenn man bei diesem schönen Wetter um 18:00 Uhr frisch geduscht Zeit für eine Ratsversammlung hat, kann es mit seiner Arbeit auch nicht weit sein. Dann, nach 20 Jahren noch keine ordentliche Versorgung mit Internet durch den Gemeinderat bzw. Bürgermeister Knack beschlossen hat, sollte man sich nicht mit Fleißbienen vergleichen.

Der Bürgermeister Thomas Knack informierte die Gäste dann das der Regionalleiter der Telekom an diesem Tag nicht erscheint. Die Sächsische Zeitung zitiert in der Ausgabe vom 04.Mai 2018 das Gemeinderatsmitglied Ulrich Schubert mit den Worten "Eine Frechheit". Im Bezug auf das Nichterscheinen des Telekom Herren. Ein Frechheit aber, ist für mich die Entschuldigung des Bürgermeisters Thomas Knack. Man hätte keine Möglichkeit gehabt die Gäste früher zu Informieren. Der Regionalleiter hatte wohl 3,5 Stunden vor dem Termin dem Knack die Absage erteilt. 3,5 Stunden in den der Bürgermeister untätig geblieben ist! Hätte der Kerl nur ein Fünkchen Ahnung, hätte er 3,5 Stunden Zeit gehabt die Nachricht über einen online Kanal (Webseite,Facebook) einigen Gemeindemitgliedern mitzuteilen. Schafft er nicht!

An der knappen Absage lässt sich für mich auch erkennen wie voll der Terminkalender eines Regionalleiter der Telekom sein muß. Immerhin schreien derzeit alle Gemeinden wegen Internet, da das Land Sachsen ja die Förderung vollständig übernehmen will. Fakt bleibt das Internet kein neues Thema ist, Knack und der Gemeinderat keine Visionäre mehr werden und über Jahrzehnte geschlafen haben. Verschiebt einer aber mal sein Termin - ist das dann gleich eine Frechheit! Würde der Regionalleiter der Telekom meinen Charakter haben, wäre Markersdorf nach dieser Frechheit ganz hinten auf meiner ToDo-Liste.

17.05.2018

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