Anja Gail recherchierte zur Immobiliensituation der Gemeinde Markersdorf

SZ vom 7/8 April 2018 Artikel "Wie weiter mit Schloss und Gutshäusern?"
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In der Wochenend Ausgabe der Sächsischen Zeitung vom 7/8 April 2018 erschien ein Artikel unter der Überschrift "Wie weiter mit Schloss und Gutshäusern?"

Leider hatte ich wegen anderer Dinge ja,ja das Wetter, der Garten noch keine Zeit gefunden mich auf diesen Artikel zu beziehen. Das hole ich hiermit nach, da es wirklich einem beim Lesen des Artikels da mit dem Thema nicht vertraut einem das blanke Entsetzen in einem hervorruft. Die Autorin Anja Gail befasst sich mit der Immobilien Situation der Gemeinde Markersdorf. Der Artikel macht vor allem eins. Er macht deutlich wie unfähig hier in der verantwortlichen Etage agiert wird! Das über Jahre - ohne Konsequenzen für den einzelnen.

Dem Gemeindeamt fehlt es an Innovationen, Unternehmertum, Ideen und Entscheidungskraft.

Die Gemeinde Markersdorf verfügt über verschiedene Immobilien, leider fehlt mir eine Liste des Immobilienbestandes und das Gemeindeamt per eMail zu bitten macht für mich keinen Sinn (mehr). Anja Gail recherchierte hierzu über die Eno 111 Objekte unterschiedlichster kommunaler Gebäude. Die Eno (E.ntwicklungsgesellschaft N.iedeschlesische O.berlausitz) hat die Objekte in mehreren Monaten erfasst und trifft Einschätzungen dazu. Des weiteren gibt die Gemeinde der Eno die Verwaltung sowie die Suche nach Mietern und Mietangelegenheiten ab. Ein Konzept soll auch von der Eno erstellt werden wie mit den Immobilien umgegangen werden soll. Das alles im Auftrag der Gemeinde Markersdorf! Da stellt sich mir die Frage wie sich dieser wahnsinnsaufwand finanziert? Der Gemeinderat (gibt es hierzu eine Liste?) soll dann der Entscheidungsträger sein, was mit den Objekten passiert (Abriss, Aufbau, Verkauf). In meinem Hartz4 Milieu gibt es kaum noch eine Person die private Zeit mit ehrenamtlicher Arbeit in Einklang bringen möchten. Da kann man sich das dann ganz schlecht bei Gemeindeverwaltungsaufgaben vorstellen. Vor allem dann, wenn man sieht wie verdienende Gemeindemitglieder Spielzeug vom Speermüllhaufen wegschleppen, damit es für Papas Traktor reicht.

Tote Immobilien halten in einer toten Region kann der Tod sein.

Es ist ja nicht die Schuld der Immobilie wenn diese nicht in Schuss gehalten werden kann. Das Problem der Gemeinde und der Region liegt Jahre zurück und ist auf führende Personen zurückzuführen, diese noch immer an den Hebeln sitzen und der lauf der Zeit einfach nicht einzuholen ist. Die Zeit schlägt sich aber ganz besonders bei Immobilien nieder. Das wird zur Last, ob für einen privaten Investor oder eben für eine Gemeinde. Wer nicht auf Jugend gesetzt hat, muss dieses Spiel dann auch als verloren abhacken. Das schlägt sich derzeit sehr, sehr gut in Görlitz und eben in unmittelbarer Umgebung nieder. Jugend braucht Freiraum, Platz zur Entwicklung, kluge Köpfe und eben kein Ritalin oder Bestrafung durch Gesetzte. Es reicht auch nicht aus der nächsten Oma einen Senioren-gerechten Wohnraum für teuer Geld einzurichten. Die Oma lebt noch paar Jahre dann kommt es zum nächsten Mietausfall. Eine ganze Generation ist hier zum Teil verschwunden. Die Familien die ihr Haus noch halten können werden auch im Alter zu Ihren Kindern und Enkeln abwandern. Damit stehen dann die nächsten aber wenigstens privaten Immobilien am Markt leer. Es ist noch heute eine Infrastruktur Frage auf dessen Antwort man vom Bürgermeister Th. Knack immer nur den Satz zu lesen bekommt "Dann fehlt das Geld an anderer Stelle".

Modernisierung und Innovation

Liest man den Artikel von Frau Gail bis zum Schluss wird einmal mehr deutlich was für ein Versagen der Gemeindeverwaltung zu Grunde liegt. Sie schreibt das Thema Internetseite an. Keine Ahnung was der Knack und dieser dipl. Ing. Beier sich so denken. Der Content jedenfalls auf der Seite ist so erdrückend wie lächerlich, verweige mich ja sowieso die Seite zu lesen. Das WWW ist seit 35 Jahren ein Ort um Informationen einzuholen. Gerade in der heutigen Zeit wo hier die Prominenz meint kluge Köpfe mit paar Mark in die Region zu locken, muß es doch die logische und kostengünstigste Konsequenz sein Immobilien auf der eigenen Seite präsent zu machen! Wir leben im Jahr 2018, seid froh. Früher hätten die euch geteert und aus dem Rathaus gejagt, Ihr müßt doch dankbar sein für jede Familie die sich denn Scheiß hier geben will! Da würde ich mich als Bürgermeister mit einem Strauß Blumen schon mal persönlich bedanken gehen.

mein letztes Angebot in Richtung Th.Knack

Hab da noch die Domain billiger-wohnen.net die eigentlich auch von Pfaffendorf aus wachsen sollte, ohne Internet aber schlecht. Bei 4,50€ den m² sicherlich der passende Domain-Name wobei die Domain auch schon ihr Alter hat. Kann der Gemeinde die Domain vermieten - 100€ darf ich dazuverdienen. Damit erreichen Sie Interessenten nicht nur deutschlandweit unkompliziert.

15.04.2018, Markersdorf

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