kostenloses Wifi der EU

Die EU unterstützt derzeit Gemeinden beim Aufbau kostenloser Wifi Hot-Spots
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Vor ein paar Tagen hatte ich der Gemeindeverwaltung mal wieder eine E-Mail zukommen lassen, die bisher natürlich unbeantwortet blieb.

Es ging mir dabei vorrangig darum, ob oder wie der Bürgermeister Thomas Knack sich um die digitale Infrastruktur kümmert. Schlicht ausgedrückt überhaupt NICHT! Komplett anders verkauft er es Ihnen ja seit neustem im Schöpsboten. Verhindert aber wissentlich den Fortschritt. Worum ging es in meiner Anfrage? Die Aussage meiner Mail war kurz und knapp. Ob man die Möglichkeit wahrgenommen hatte sich unter wifi4eu zu registrieren. Wifi4eu ist eine Aktion der EU. Die europäische Union möchte Gemeinden mit einer Investition von rund 120 Millionen Euro unterstützen, kostenloses Wifi in den Gemeinde zu installieren. Dazu war es schlicht nur (zeitig) notwendig von der Gemeinde sich zwischen dem 20.03.2018 bis zum 26.03.2018 zu bewerben. Auf der Webseite wifi4eu.eu ist diese Aktion nun hinfällig und der nächste Call kann am 15.05.2018 um 13.00Uhr wahrgenommen werden. Da werden dann aber schon wieder einige Gemeinden mehr davon Wind bekommen haben.

Die Auswahl erfolgte wie folgt: Wer zuerst kommt - malt zuerst. Hätten, Wir also einen Bürgermeister der einigermaßen auf Zack ist, hätte die Gemeinde nun einen Gutschein von über 15.000€. Von diesem Geld hätten auch lokale Firmen profitieren können. Da die Europäische Union mit diesem Geld die Wartung der Gerätschaften bis zu 3 Jahren gefördern hätte. Hardware und was so alles dazu zählt, hätte die EU übernommen - und zwar State-of-the-Art Hardware. So zumindest verspricht es Junker auf der Webseite.

Um was geht es der Europäischen Union bei diesem Projekt? Sie möchten das mehr und mehr Menschen online können und das kostenlos. Ausgestattet mit Hot-Spots würden also Parks, Krankenhäuser, Museen und andere öffentlich Zugänglichen Bereiche einer Gemeinde. Vor allem geht es aber darum Besucher, also Urlaubern die Ortsfremd sind, die Chance zu geben das kostenlose Wifi-Netz zu nutzen und sich somit besser zurecht zu finden. Aber auch die einheimischen könnten die Hot Spots nutzen.

Logischerweise fördert dies nicht nur den Tourismus in der Region und damit Menschen die hier leben. Es wäre auch möglich Touristen viel mehr Wissenswertes über die Region zu vermitteln. Ferienwohnungen haben wir nun nicht wenige und für die Tourismusbranche ist das Internet seit Jahren essentiell. Eine Bewerbung für dieses freie Wifi muß natürlich nicht von Erfolg gekrönt sein. Zumal derzeit auf der Webseite der EU von Städtegemeinden die Rede ist. Wenn man Chancen wie diese leichtfertig liegen lässt des weiteren den Versuch nicht mal in Erwägung zieht - bleibt meine Schlussfolgerung das der Mann fehl am Platz ist.

05.04.2018, OT Markersdorf

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